Schwerschaum

Schwerschaum ist ein relativ nasser Schaum, mit dem man gute Wurfweiten erzielen kann. Er wird bei Bränden von Feststoffen oder Flüssigkeiten (Brandklassen A und B) eingesetzt. Die wichtigsten Effekte die zur Brandbekämpfung beitragen sind hier die Kühlwirkung und der Trenneffekt. Schwerschaum kann zudem bedingt an senkrechten Flächen „kleben“ bleiben (abhängig von Schaummittel, Verschäumung und nicht zuletzt der Struktur der Oberfläche).

Löschschaum ist spezieller Schaum, der größtenteils aus Luft sowie Wasser und einem Schaummittel, besteht. Aufgrund seiner Zusammensetzung wird er auch Luftschaum genannt. Löschschaum wird als Löschmittel zur Bekämpfung von Bränden der Brandklassen A (Feststoffe) oder B (Flüssigkeiten) eingesetzt.

Bei der Feuerwehr werden die Löschschäume primär nach ihrer Verschäumungszahl in drei Kategorien eingeteilt: Schwerschaum, Mittelschaum und Leichtschaum. Als Verschäumungszahl versteht man das Verhältnis (den Quotienten) zwischen dem Volumen des fertigen Schaumes und dem Volumen des ursprünglichen Wasser-Schaummittel-Gemisches. Die Verschäumungszahl hängt vom verwendeten Schaumrohr ab und kann nicht verändert werden.

Technische Daten

Typ: Schwerschaum Mittelschaum Leichtschaum
Verschäumungszahl: 4 bis 20 über 20 bis 200 über 1.000 bis 2.000
Löschwirkung: Kühl- und Trenneffekt Trenn-, Kühl-, und Verdrängungseffekt Verdrängungseffekt