Umgang mit Feuerlöschern

Umgang mit Feuerlöschern

Durch vorbeugende Maßnahmen kann man Brände im Haus zwar weitgehend ausschließen aber nicht ganz verhindern. Jedes Feuer hat, bedingt durch die Vielzahl brennbarer Stoffe, seine eigenen chemischen Prozesse und Vorgänge.

Ein tragbarer Feuerlöscher ist ein tragbares Kleinlöschgerät mit einem Gesamtgewicht von maximal 20 Kilogramm. Er dient dem Ablöschen von Klein- und Entstehungsbränden. Er enthält Löschmittel, das durch gespeicherten oder bei Inbetriebnahme erzeugten Druck ausgestoßen wird.

Deshalb gibt es keinen Universallöscher für jeden Brand. Tragbare Feuerlöscher können mit Pulver, Wasser, Schaum oder Kohlendioxid gefüllt werden. Das Löschmittel muss stets auf die jeweilige Brandklassen abgestimmt werden, um eine optimale Löschwirkung zu erzielen. Aus der Eignung eines Feuerlöschers für bestimmte Brandklassen, leitet sich auch häufig der umgangssprachliche Name ab, so ist beispielsweise ein ABC-Löscher für die Brandklassen A, B und C geeignet.

So wird’s gemacht

  1. Löscher entsichern
  2. Auslöseeinrichtung betätigen
  3. Spritzpistole festhalten (Rückstoß)
  4. In kurzen Stößen löschen, denn nach ca. 12 Sekunden ist der Löscher leer.
Feuerlöscher

Windrichtung beachten, immer mit dem Wind vorgehen, von unten in die Flammen spritzen, dabei genug Abstand halten damit die Pulverwolke möglichst den gesamten Brand einhüllt.

Unbedingt stoßweise löschen.

Feuerlöscher Flächenbrände von vorn und von unten ablöschen, nicht von hinten oder oben, immer das Brandgut, nicht die Flamme löschen.
Feuerlöscher Bei Tropf- oder Fließbränden von oben (Austrittsstelle) nach unten ablöschen.
Feuerlöscher Bei größeren Entstehungsbränden mehrere Feuerlöscher gleichzeitig und nicht nacheinander einsetzen.
Feuerlöscher Auf Rückzündung achten, Brandstelle nicht verlassen, sondern beobachten.